Biografie

Geboren 1944 in Zwenkau, ist Walter Christian Steinbach nicht nur in der südlich von Leipzig gelegenen Region aufgewachsen – er hat sein ganzes Leben hier verbracht und sich in unterschiedlichen Funktionen für eine zukunftsfähige Entwicklung Leipzigs engagiert. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in mehreren Bereichen, die mit Braunkohlegewinnung und -verarbeitung bzw. der Nachnutzung stillgelegter Tagebaue verknüpft sind, verfügt er über umfangreiche Kenntnisse zu diesem Industriezweig.

Ende der Siebzigerjahre gründete er das Christliche Umweltseminar Rötha, das sich aktiv und erfolgreich für eine Verbesserung der dramatischen Umweltsituation einsetzte. Nach der friedlichen Revolution 1989 moderierte er unter anderem den „Runden Tisch Energie und Stoffwirtschaft im Bezirk Leipzig“. In seiner Funktion als Regierungspräsident initiierte er im Zeitraum 1992 bis 1994 drei Regionalkonferenzen im Südraum Leipzig. Deren Ergebnisse bewirkten einen nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturwandel sowie die sichtbare Um- und Neugestaltung der Landschaft.

Seit 1991 im Amt, ist Walter Christian Steinbach der nunmehr dienstälteste Präsident einer staatlichen Mittelbehörde in Deutschland – der Landesdirektion Leipzig (bis 1. August 2008 Regierungspräsidium Leipzig). Die Behörde ist für eine Vielzahl von Genehmigungsverfahren zuständig, die auch die Grundlage für die Herstellung und Nutzbarmachung des entstehenden „Leipziger Neuseenlandes“ bilden. Als Sprecher des Regionalforums Leipzig-Westsachsen und der Steuerungsgruppe des Gewässerverbundes ist er unermüdlich bestrebt, der Leipziger Regional- und Wirtschaftsentwicklung Impulse zu verleihen.

Links zu Herrn Steinbach

Publikationen (Auswahl)

Susanne Gerstner, Stefan Jansen, Claudia Lübbert: Nachhaltige Erholungsnutzung und Tourismus in Bergbaufolgelandschaften.

Landwirtschaftsverlag 2001.

Thomas Nabert, Andreas Berkner: Auf der Straße der Braunkohle.

Verlag Pro Leipzig (erscheint im Juni 2009).

Staatsarchiv Leipzig (Hg.): Bewegte sächsische Region.

Mitteldeutscher Verlag 2001.