Biografie

Geboren 1959 in Köln, studierte Ulrich Grillo von 1982 bis 1987 Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und begann seine berufliche Laufbahn bei den Beraterfirmen Arthur Andersen & Co., Frankfurt, und A.T. Kearney, Düsseldorf. 1993 trat er in den Düsseldorfer Mischkonzern Rheinmetall ein, wo er zuletzt stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall Detec AG war.

Im August 2001 trat Ulrich Grillo in den Vorstand der Grillo-Werke ein. Seit 2004 ist er dort Vorstandsvorsitzender. In Personalunion leitet er als Vorsitzender der Geschäftsführung seit 2001 auch die RHEINZINK GmbH in Datteln. Er ist u. a. seit November 2006 Präsident der WirtschaftsVereinigung Metalle, Vizepräsident von Eurometaux sowie Mitglied im Präsidium des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Darüber hinaus ist Grillo seit Juni 2007 Vorsitzender des BDI-Ausschusses „Rohstoffpolitik”. Außerdem ist er Mitglied in verschiedenen Beiräten und Aufsichtsräten.

Die Grillo-Werke AG gehen auf Wilhelm Grillo (1819–1889) zurück, einen der einflussreichsten Unternehmer und Gründerpersönlichkeiten des Ruhrgebiets. 1842 begann er einen beeindruckenden Unternehmensaufbau. Nach einem ersten Zinkwalzwerk in Duisburg-Neumühl schuf er Produktionsstätten für Zinkweiß in Oberhausen und eine Zinkhütte nebst einer Schwefeldioxid-Anlage sowie ein größeres Walzwerk in Duisburg-Hamborn. Die Gründung des „Aktienetablissements der Eisenindustrie” ist ein weiteres Beispiel für Grillos unternehmerische Dynamik. Inzwischen gliedert sich der Grillo-Konzern in die vier Geschäftsbereiche Metall, Chemie, Zinkoxid und RHEINZINK. Tochtergesellschaften und Niederlassungen sind über ganz Europa verteilt, mit Brückenköpfen in USA, China und Südafrika.