Prof. Dr. Robert Socolow, Co-Direktor der „Carbon Mitigation Initiative“ an der Uni Princeton

Biografie

Prof. Robert Socolow leitet seit 2000 zusammen mit dem Ökologen Stephen Pacala die „Carbon Mitigation Initiative“ (CMI) an der Princeton University. In dem auf zehn Jahre angelegten Forschungsprojekt werden verschiedenste Möglichkeiten untersucht, wie der Anstieg der CO2-Emissionen verhindert werden kann. Dazu wurde u. a. das Wedge-Modell entwickelt. Robert Socolow, 1937 in New York geboren, studierte in Harvard Physik, wo er 1964 promovierte und sich auf theoretische Teilchenphysik spezialisierte. Nach Postdoc-Studien in Berkeley und am Genfer CERN war er von 1966 bis 1971 Assistenzprofessor für Physik an der Yale University. Seit 1971 hat er eine Professur für Mechanical and Aerospace Engineering an der Princeton University.

Robert Socolow interessierte sich bereits Ende der Sechzigerjahre für Fragen der Umweltforschung. Seit 1971 ist er deshalb in Princeton in verschiedenen Funktionen auch Mitglied des Center for Energy and Environmental Studies, dessen „Energy Group“ heute dem Princeton Environmental Institute (PEI) angegliedert ist. Robert Socolows Forschungsschwerpunkte liegen derzeit bei Themen wie der effizienten Nutzung von Energie oder der Möglichkeit der permanenten Lagerung von Kohlendioxid in Senken. Er ist Mitglied zahlreicher Institutionen und Beratergremien und hat für seine Leistungen auf den Gebieten der Physik, Energie und Umwelt wichtige Auszeichnungen erhalten, darunter die Guggenheim Fellowship (1976–77), die Wahl zum Fellow der American Physical Society (1984) sowie der American Association for the Advancement of Science (1990), den Leo Szilard Lectureship Award (2003) der American Physical Society und den Axelson Johnson Commemorative Lecture Award (2005).