Biografie

Professor Ulrich Blum ist Experte für Industrie- und Institutionenökonomik und Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Er wurde 1953 in München geboren und studierte an der Universität Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau. Nach der Promotion 1985 und Habilitation 1986 in Karlsruhe lehrte er ab 1987 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bamberg sowie seit 1986 immer wieder auch als Gastprofessor an der Université de Montréal. Von 1992 bis 1994 war er Gründungsdekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der TU Dresden und hatte dort von 1991 bis 2004 den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung inne. Seit 2004 ist Ulrich Blum Professor für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg sowie Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

Unter dem Thema „Von der Transformation zur europäischen Integration“ widmet sich das IWH u. a. der Forschung auf dem Gebiet des institutionellen Wandels in den ehemaligen Transformationsländern und Ostdeutschland sowie den wirtschaftlichen Integrationsprozessen in Europa. Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten von Professor Ulrich Blum gehören der Aufholprozess der ostdeutschen Wirtschaft, Innovationsstrategien sowie Informationssysteme. Er hat über 170 wissenschaftliche Fachartikel publiziert und wurde für seine Arbeiten mit dem August-Lösch-Preis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Regionalwissenschaft ausgezeichnet. 2008 erhielt er von der TU Dresden den Ehrendoktortitel.

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Publikationen (Auswahl)

U. Blum, H. Buscher: „Ostdeutschlands Transformation seit 1990 im Spiegel wirtschaftlicher und sozialer Indikatoren“.

Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Sonderheft 1/2009.

U. Blum (Hg.): „Regulatorische Risiken. Das Ergebnis staatlicher Anmaßung oder ökonomisch notwendiger Intervention?“

159 Seiten, Nomos Verlag 2009.

U. Blum, A. Lindner, D. Dietrich (Hg.): „Empirische Makroökonomik für Deutschland. Analysen, Prognosen, Politikberatung.

Festschrift zum 65. Geburtstag von Udo Ludwig“. 162 Seiten, Nomos Verlag 2009.

U. Blum, R.H. Funk, J.S. Kowalski, A. Kuklinski, W. Rothengatter: „Space – Structure – Economy: A Tribute to August Lösch“.

416 Seiten, Nomos Verlag, 2. Aufl., 2007.

U. Blum, Andrea Eckstein, Andreas Eckstein (Hg.): „Wirtschaftsinformatik im Fokus der modernen Wissensökonomik“.

410 Seiten, TUDpress 2007.

U. Blum, S. Müller, A. Weiske: „Angewandte Industrieökonomik. Theorien – Modelle – Anwendungen“.

287 Seiten, Gabler Verlag 2006.

U. Blum, L. Dudley, F. Leibbrand, A. Weiske: „Angewandte Institutionenökonomik. Theorien – Modelle – Evidenz“.

310 Seiten, Gabler Verlag 2005.

U. Blum, E. Greipl, S. Müller, W. Uhr (Hg.): „Krisenkommunikation“.

268 Seiten, Gabler Verlag 2003.

U. Blum, A. Karmann, M. Lehmann-Waffenschmidt, M. Thum, K. Wälde, B. Wieland, H. Wiesmeth: „Grundlagen der Volkswirtschaftslehre“.

237 Seiten, Springer-Lehrbuch, 2. Aufl., 2003.

U. Blum: „Volkswirtschaftslehre. Studienhandbuch“.

605 Seiten, Verlag Oldenbourg, 4. Aufl., 2003.

T. Bahke, U. Blum, G. Eickhoff: „Normen und Wettbewerb.“

260 Seiten, Beuth Verlag 2002.